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Firewall und Sicherheit

Dokumenttyp: Developer Playbook
Status: Draft v0.1
Stand: 2026-06-29
Prinzip: Allgemeine Anleitung mit Praxisbeispiel aus Immohai

Ziel

Dieses Dokument beschreibt die grundlegende Absicherung eines Linux-Servers.

Grundprinzip

Ein Server sollte standardmäßig keine unnötigen eingehenden Verbindungen akzeptieren.

Das Prinzip lautet:

Default Deny

Alles wird blockiert, außer explizit erlaubte Dienste.

UFW installieren und prüfen

Ubuntu bringt UFW meist bereits mit.

sudo ufw status

SSH erlauben

Vor dem Aktivieren der Firewall muss SSH erlaubt werden:

sudo ufw allow OpenSSH

Firewall aktivieren

sudo ufw enable

Status prüfen:

sudo ufw status verbose

Fail2Ban

Fail2Ban schützt gegen Brute-Force-Versuche auf SSH.

Installation:

sudo apt install fail2ban -y

Status prüfen:

sudo systemctl status fail2ban

Praxisbeispiel Immohai

Für Immohai wurde:

  • UFW aktiviert,
  • OpenSSH freigegeben,
  • Fail2Ban installiert,
  • der Dienststatus geprüft.

Ports

Port Dienst Status
22 SSH erlaubt
80 HTTP für Webserver
443 HTTPS später
8000 MkDocs nur Entwicklungs-/Doku-Zugriff

Best Practices

  • SSH erlauben, bevor UFW aktiviert wird.
  • Nur benötigte Ports öffnen.
  • Fail2Ban früh installieren.
  • Root-Login später deaktivieren.
  • Secrets nie in Git speichern.

Typische Fehler

Fehler Ursache Lösung
ausgesperrt SSH vor UFW nicht erlaubt Hetzner-Konsole/Rescue verwenden
Port nicht erreichbar UFW blockiert sudo ufw allow <port>/tcp
Fail2Ban läuft nicht Service gestoppt sudo systemctl start fail2ban

Checkliste

  • [ ] UFW installiert
  • [ ] OpenSSH erlaubt
  • [ ] UFW aktiv
  • [ ] Fail2Ban installiert
  • [ ] Ports dokumentiert